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Zecken im Garten? Das kannst du dagegen tun

Weniger Zecken im Garten: Einfache Tipps für eine zeckenunfreundliche Umgebung

Die Zecken sind auf dem Vormarsch. Das zeigt auch die Zahl der FSME-Fälle in Deutschland. 2020 waren es nochmal mehr als im bisherigen Rekordjahr 2018. Dabei beschränken sie sich nicht nur auf Wälder, Parks und Wiesen, sondern fühlen sich inzwischen auch zunehmend in unseren Gärten wohl. Komplett ausschließen kannst du die kleinen Spinnentiere nicht. Beachtest du jedoch einige wenige Dinge, kannst du deinen Garten so unattraktiv wie möglich für Zecken gestalten.

In den letzten Jahren waren die Winter relativ mild und die Temperaturen auch im Frühjahr und Herbst lange hoch. Das hat dafür gesorgt, dass Zecken, die normalerweise erst bei einer konstanten Temperatur über 8 °C aktiv werden, den Winter besser überlebten und auch mehr Wirte stechen konnten. Inzwischen sind sie fast ganzjährig aktiv. Auch ihre Lebensräume haben sich immer mehr ausgeweitet. Insbesondere im Raum Bayern und Baden-Württemberg sind sie so stark vertreten, dass hier bereits eine Impfung empfohlen wird, um sich gegen die häufig von Zecken übertragene Krankheit FSME und Borellien zu schützen.

Dabei sind sie nicht mehr nur in Wäldern, auf Wiesen oder in Parks zu finden. Auch in den heimischen Gärten fühlen sie sich inzwischen sehr wohl. Du willst wissen, ob auch du Zecken im Garten hast? Dann kannst du das mit einem ganz einfachen Test herausfinden: nimm ein weißes Laken oder Tuch und gehe damit langsam über den Rasen, Büsche und Sträucher – denn hier halten sich Zecken am liebsten auf. Kleine schwarze Punkte, die sich auf dem Tuch sammeln, könnten Zecken sein. Untersuche das Laken mit einer Lupe. Da sie zu den Spinnentieren gehören, haben sie acht Beine und sind daran leicht zu erkennen.

Zecken im Garten: was tun?

Zecken können nicht springen und fallen auch nicht von Bäumen. Die wenigsten hier auftretenden Zecken laufen zudem aktiv auf ihre Wirte zu. Vielmehr sitzen sie auf Blättern oder Grashalmen und werden von vorbeistreifenden Wirten mitgenommen, an denen sie sich dann festbeißen. Eine einfache Art, Zecken keinen Raum im Garten zu geben, ist daher, den Rasen während der gesamten Saison möglichst kurz zu halten und regelmäßig zu mähen. Wie lange genau die Saison ist und wie oft du mähen solltest, erfährst du hier. Auch Büsche und Bäume sollte regelmäßig gestutzt und gelichtet werden, da Zecken feuchte, schattige Plätze benötigen, um überleben zu können. Auch kleine Laubhaufen oder abgefallene Blütenblätter sollten daher direkt entsorgt werden. Besonders viel Sonne im Garten ist eine sehr gute Möglichkeit, Zecken vom eigenen Garten fernzuhalten.

Zecken haben im Garten viele Möglichkeiten, sich zurückzuziehen. Solltest du beispielsweise Feuerholz in deinem Garten lagern, stelle zudem sicher, dass es trocken und hell gelagert wird. Auch hierhin ziehen sie sich gerne zurück. Im Herbst kannst du zudem schon Mal vorbeugend für das kommende Jahr leerstehende Vogelnester entfernen und Vogelhäuser reinigen, da die Spinnentiere hier gerne überwintern.

Zeckenbiss oder Zeckenstich?

Obwohl vor allen Dingen der Zeckenbiss bekannt ist, stechen Zecken ihre Wirte. Sie beißen sich zwar mit ihrem Mundwerkzeug am Wirt fest, benutzen zum Blutsaugen aber ihren Stechrüssel – ähnlich einer Mücke.

Maßnahmen zum Schutz vor Zeckenstichen

Wichtig ist es, dass du dich auch während deines Aufenthalts im Garten vor Zecken schützt. Dabei gelten im Garten dieselben Schutzmaßnahmen, wie in Wäldern, Parks und auf Wiesen mit hohem Gras:

  1. Trage lange Kleidung: Zecken können nicht durch Kleidung durchstechen. Deshalb sind lange Kleidungsstücke ein idealer Schutz vor Zecken.
  2. Helle Kleidung sorgt zudem dafür, dass die kleinen schwarzen Punkte besser aufgespürt und direkt entfernt werden können.
  3. Trage bei der Gartenarbeit immer Handschuhe. Auch über die Hände können Zecken schnell an den Körper gelangen.
  4. Anti-Zeckenmittel kann helfen, um die Spinnentiere zumindest zeitweise von dir fernzuhalten.
  5. Untersuche deinen Körper nach Ausflügen gründlich nach Zecken. Da es eine Weile dauert, bis sich eine Zecke wirklich am Wirt festbeißt, ist die Sorge einer übertragenen Virus-Erkrankung so am geringsten.

Zum Schluss noch etwas Positives über Zecken: Auch die kleinen Spinnentiere haben in der Natur einen Nutzen. Einerseits sorgen sie, wie Parasiten auch, für eine Regulierung der Populationen ihrer Wirte. Hauptsächlich sind diese Wirte Tiere wie beispielsweise Rehe oder Mäuse. Andererseits dienen sie anderen Lebewesen als Futter und sind ein wichtiger Bestandteil der Nahrungskette – auch im Garten. Außerdem sollte man berücksichtigen, dass nicht der Stich der Zecke selbst für den Menschen gefährlich ist, sondern die damit eventuell übertragenen Krankheiten, die auch nicht jede Zecke überträgt.

Garten, Gartenarbeit, Zecken

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