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Einfach im eigenen Garten Unkraut bestimmen und so effektiv bekämpfen.

Pflanzen im eigenen Garten: Unkraut zuverlässig bestimmen und jäten

Gerade Gartenneulinge freuen sich oft über jedes Blümchen, das im eigenen Garten wächst. Nach einiger Zeit fällt jedoch auf, dass das nicht die Blume ist, die man dort ursprünglich geplant hatte, sondern Unkraut. Erfahre hier, wie du in deinem Garten Unkraut bestimmen kannst, es früh erkennst und es gezielt entfernst – mit einfachen Indikatoren und wenigen Vergleichsbildern.

Zunächst muss einmal festgehalten werden: keine Pflanze ist per se ein Unkraut. Als Unkraut wird in der Regel das bezeichnet, was sich Gärtner nicht in ihrem geplanten Pflanzenbeet oder Rasen wünschen. Sie werden deshalb auch als Beikräuter oder Begleitvegetation betitelt. Manches Unkraut ist dabei aber so durchsetzungsstark, dass es andere Pflanzen verdrängt und damit am Wachstum hindert. So sind sie teilweise eine echte Gefahr für Nutz- und Zierpflanzen im Garten. Beikräuter sind generell besonders robust, halten teilweise starke Wetter- und Witterungsbedingungen aus und können sich extrem schnell verbreiten.

Unkraut bestimmen – darauf muss man achten

Damit das nicht passiert, ist es leichter, Unkraut frühzeitig zu entfernen. So wird die Weiterverbreitung verringert und die Wurzeln können sich nicht so stark im Boden verankern. Im frühen Stadium ist die Bestimmung der Pflanzen oft jedoch sehr schwer, weil sie oft noch keine Blüten gebildet haben und so leicht mit anderen Pflänzlingen verwechselt werden können. Mithilfe eines Wildkräuterbuchs, einigen Pflanzenbestimmungsapps oder auch dem Internet lassen sich die Pflanzen aber leicht bestimmen. Hier hilft es, sich folgende Punkte genauer anzuschauen:

  • Die Blattform
  • Die Blüte (falls vorhanden)
  • Die Blütezeit
  • Die Wuchshöhe
  • Den Standort

Durch die genaue Beobachtung der Pflanze lässt sich meistens schon viel über sie herausfinden. Grundsätzlich kann man zwischen zwei Arten von Unkraut unterscheiden: Wurzelunkraut und Samenunkraut. Wurzelunkraut hat die Eigenschaft, sich mit sehr robusten Wurzeln auszubreiten. Selbst das Zerhacken der Wurzeln hilft oft nicht, da selbst aus einzelnen Wurzelstücken, die im Boden bleiben, wieder eine neue Pflanze entstehen kann. Samenunkräuter hingegen verbreiten sich extrem schnell durch die Vielzahl von Samen, die sich über große Strecken hinweg verteilen. Das wahrscheinlich bekannteste Beispiel dafür ist der Löwenzahn, auch als Pusteblume bekannt.

Vier bekannte Unkräuter, die in fast jedem Garten zu finden sind

  • Giersch
    Giersch zählt zum Wurzelunkraut und ist daher schwer aus dem Garten wieder herauszubekommen. Sie hat sehr markante, eiförmige Blätter mit gezacktem Rand und ist an der Unterseite behaart. Das Unkraut blüht von Mai bis September und bevorzugt schattige, feuchte & stickstoffhaltige Böden – gerne unter Bäumen oder in dicht bepflanzten Beeten.
Die Giersch ist ein Unkraut, das in vielen Gärten heimisch ist
  • Distel
    Sie bildet als Pflänzling zunächst eine stachelige Rosettte nah am Boden, aus der dann später der Stängel mit vielen kleinen, violetten Einzelblüten wächst. Auch sie zählen zu den Wurzelunkräutern und sind wahre Überlebenskünstler, wenn es darum geht, aus möglichst wenig Wurzel wieder neu heranzuwachsen.
Die Distel zählt zu den Überlebenskünstlern unter dem Unkraut im Garten
  • Löwenzahn
    Der Löwenzahn ist wahrscheinlich das bekannteste Unkraut. Insbesondere Kinder lieben dieses robuste und hartnäckige Beikraut. Der Löwenzahn zählt zu den Samenunkräutern, da sich die auch als Pusteblume bekannte Pflanze über weite Strecken hinweg verteilen und ausbreiten kann. Sie muss idealerweise früh gejätet werden, da sie mit ihren starken Pfahlwurzeln nur schwer wieder zu entfernen ist.
Der Löwenzahn lässt sich meistens leicht als Unkraut im eigenen Garten bestimmen
  • Brennnessel
    Auf dieses Unkraut sollte man vor allen Dingen Acht geben, wenn kleine Kinder im Garten spielen. Es wächst gerne im stickstoffhaltigen Boden und hat spitzförmig zulaufende, gezackte Blätter. Die Brennhaare am Stängel und auf den Blättern verursachen schmerzende Hautreizungen und Quaddeln, die sich mit dem Einreiben von Löwenzahnblättern an der Stelle jedoch wieder beruhigen lassen.
Ist dieses Unkraut im eigenen Garten, kann das zu Hautreizungen und fiesen Quaddeln führen

Effektiv das Unkrautwachstum minimieren

Je genauer du das Unkraut bestimmst, desto leichter lässt es sich entfernen. Insbesondere bei den Samenunkräutern lohnt es sich, die Pflanzen vor der Blüte regelmäßig zu entfernen. Auf diese Weise produzieren die Pflanzen weniger Samen und die Verbreitung verringert sich. Achte zudem bei Wurzelunkraut darauf, dass du möglichst alle Überreste der Wurzel aus der Erde ziehst. Unkraut in Gehwegen und auf der Terrasse lässt sich komfortabel mit einem Akku-Fugenreiniger entfernen.

Arbeite beim Unkrautjäten am besten immer mit der Hand, anstatt mit der chemischen Keule. Chemische Mittel können nämlich nicht nur das Unkraut zerstören, sondern auch schnell das empfindliche System im Garten mitschädigen.

Du willst weitere Tipps, wie du deinen Garten ohne zu viel Aufwand pflegst? Dann schau dir hier unsere Tipps für einen pflegeleichten Garten an und gestalte deine Outdoor-Zeit, wie sie dir gefällt.

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